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Projekthintergrund Die Natur- und Ressourcenzustände einer Region bedingen oftmals direkt oder indirekt ihre wirtschaftliche Entwicklung. So hat die Verfügbarkeit von Ressourcen in vielen Fällen die regionale Ansiedlung von Industriesektoren beeinflusst und die Flächennutzung determiniert.
Während Umweltpolitik und regionale Wirtschaftsförderung früher als einander gegenläufige Politikziele angesehen wurden, hat in den letzten Jahren ein Umdenken stattgefunden. Zunehmend wird das ökonomische Potenzial der natürlichen Gegebenheiten einer Region für einzelne Wirtschaftssektoren erkannt und versucht dieses in Entscheidungsprozessen und Handlungskonzepten zu berücksichtigen. So kann ein guter Gewässerzustand in einer Region bedeutendes Potenzial für den Tourismus bieten, die regionale Wirtschaftskraft stärken und zusätzlich die Lebensqualität der Anwohner durch ansprechende Naherholungsangebote steigern.
Obwohl ökonomische Betrachtungen von Umwelt- und Ressourcenzuständen in der Europäischen Umweltgesetzgebung an Bedeutung zunehmen, findet eine darauf aufbauende Entwicklung von Handlungsempfehlungen für Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft bislang nur begrenzt statt.
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